Susann Rüthrich begrüßt neues Bundesprogramm zur Integration junger Flüchtlinge

Susann Rüthrich

Als Kinderbeauftragte unterstütze ich das neu geschaffene Angebot für geflüchtete Kinder und Jugendliche. Laut Unicef sind ein Drittel aller Geflüchteten, die vor Krieg und Verfolgung nach Deutschland gekommen sind, minderjährig. Viele von ihnen sind ohne ihre Eltern oder andere erwachsene Angehörigen unterwegs. Das neue Bundesprogramm des Bundesfamilienministeriums, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie der Integrationsbeauftragten „Willkommen bei Freunden“ will die Kommunen stärken, um diesen Kindern Schutz und Zuwendung geben.

Künftig erhalten kommunale Angestellte und engagierte Bürgerinnen und Bürger in bundesweit sechs regionalen Servicebüros konkrete Hilfestellung, wie lokale Bündnisse aus Behörden, Vereinen und Bildungs- und Flüchtlingseinrichtungen vor Ort am besten unterstützt und vernetzt werden können.  Für Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt  wird eine Servicestelle in Magdeburg eingerichtet. Ab dem 01.08.2015 sind die Servicebüros voll arbeitsfähig; sie stehen dann für Anfragen zur Verfügung und sprechen die Kommunen von sich aus aktiv an. Die geplante Programmlaufzeit endet am 31.12.2018.

Das neue Programm ist ein wichtiger Baustein, damit gerade minderjährige Flüchtende, die ohne ihre Eltern in einem fremden Land zurechtkommen müssen, die Hilfe und den Schutz bekommen, den sie brauchen. Städte, Kommunen und ehrenamtlich organisierte Personen, die Bündnisse gründen wollen, können sich ab sofort bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung melden: Tel.: 030/2576 76 803, E-Mail: wbf@dkjs.de.

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