Susann vor Ort – Die Bundestagsabgeordnete in Nossen zu Gast

Am 14. Februar 2018 besuchte Susann Rüthrich die sächsische Kleinstadt Nossen im Südwesten des Wahlkreises. Das landschaftlich schöne Tal an der Freiberger Mulde, die verkehrsgünstige Lage am bekannten Nossener Dreieck und wertvolle bauliche und historische Sehenswürdigkeiten wie Schloss und Kloster Altzella bestimmen den Reiz der Stadt.
Xm7KVa0Im Seniorenheim „Schöner Blick“ ist die Abgeordnete mit Einrichtungsleiterin Kathrin Backofen, Geschäftsführer des ASB-Ortsverbandes Riesa e.V., Holger Krüger – Träger der Einrichtung und Assistentin Ilka Wagner im Gespräch. Natürlich wird darüber diskutiert, was  Pflege wert sein soll und wie man neben der Erfüllung der Kennzahlen vor allem Wärme, Menschlichkeit und Geborgenheit geben kann. Große Sorge bereitet die zukünftige Gewinnung von fachlich gut ausgebildetem und an sozialer Arbeit interessiertem Personal. Susann Rüthrich wird auch weiterhin an der Seite des Pflegepersonals stehen und sich für gute Rahmenbedingungen in Berlin einsetzen. 
Dgd0lKNBürgermeister Uwe Anke informierte im Rathaus der Stadt über die aktuellen Situation der Kommune. Nach der Eingemeindung von Leuben-Schleinitz und Ketzerbachtal hat die Stadt 10.800 Einwohner*innen, die in 56 Ortsteilen leben. 
Wenn Kinder und Jugendliche in Nossen sagen: Wir gehen ins „Domi“, dann ist das Offene Kinder- und Jugendhaus gemeint. Logisch, dass die Kinderpoltikerin Susann Rüthrich hier einen Besuch abstattet. Projektkoordinatorin Beate Leder zeigt das umfangreiche Freizeitangebot von Tischtennisplatte, Computerkabinett, Bastel- oder Fernsehzimmer. Montag bis Freitag von 13 bis 19 Uhr haben junge Menschen hier einen Anlaufpunkt. C7LC5v4Im gleichen Gebäude trägt der Ortsverband Nossen vom Deutschen Kinderschutzbund auch die Hilfen für Erziehung und die Mobile Jugendarbeit. Das Team um Marie-Luise Heidrich gibt Erziehungsberatung, gewährt Familienhilfe und organisiert begleitete Umgänge. Streetworker Christian Fanter leistet mobile Jugendarbeit in der Stadt Nossen und der Gemeinde Klipphausen.
JkTpJsZDer Bäcker und Kreishandwerksmeister Peter Liebe hat in sein Café eingeladen. Wieder geht es um Fachkräfte. Schnell ist Bäcker Liebe bei der Schul- und Bildungspolitik. Er spricht sich deutlich für gemeinsames Lernen auch jenseits der vierten Klasse aus. Es könnten doch nicht alle studieren gehen, meint er. Auch im digitalen Zeitalter muss der Nachwuchs fürs Handwerk gesichert werden. Susann Rüthrich bestärkt ihn und verspricht, sich im Bund für gemeinsame Standards und für die Lockerung des so genannten Kooperationsverbotes einzusetzen.
Die neue „Schlossherrin“ Ina Schumann, neue Leiterin von Schloss Nossen und Klosterpark Altzella, und Museumspädagogin Juliane Schikade erzählen über vielfältige Angebote für Kinder im „Jahr der Räuber und Rabauken“. Auch für die Großen haben Museum und Kloster viel vor. Schnell entsteht die Idee einer gemeinsam Lesung.
Am späten Nachmittag dann noch einmal Station im ASB-Seniorenheim. Hier hat Susann Rüthrich die Möglichkeit, direkt mit Bürgerinnen und Bürger der Stadt ins Gespräch zu kommen. Fehlender ärztlicher Bereitschaftsdienst, Straßenlärm, unzureichende Fußwege und irrsinniger Stacheldraht am Spielplatz sind Sorgen, die die Bürger*innen ansprachen.
„Es war ein rundum schöner Tag in Nossen. In vielen interessanten Begegnungen hat mich die fleißige, engagierte Arbeit sehr beeindruckt. Vielen Dank für die tiefen Einblicke, die ich heute erhalten habe. Vieles kommt in meinen Rucksack mit nach Berlin, anderes müssen wir hier vor Ort lösen. Ich freue mich auf weitere Begegnungen in Nossen.“