Paketzusteller bei UPS – mein Perspektivwechsel

Einmal für ein paar Stunden die Perspektive wechseln und den Alltag aus der Sicht eines Paketzustellers betrachten. Dieser Aufgabe stellte sich Susann Rüthrich bei einem Besuch der UPS Niederlassung Dresden in Klipphausen. Nach der Begrüßung stellten Petra Bratova, Public Affairs bei UPS Europe und Niederlassungsleiter Marcel Mende das weltweit in 220 Ländern agierende Unternehmen und die für Dresden und Umgebung ausliefernde und einholende Niederlassung im Gewerbegebiet Klipphausen vor. 

Schnell und unkompliziert entwickelte sich das Gespräch über spannende Themen wie u.a. die Entwicklung des Zustellmarktes, Mindestlohn, Sozialleistungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Zukunftsvisionen in der Logistikbranche, Anforderungsprofile, Aus-und Weiterbildung. Durch den Feiertag zum Tag der Deutschen Einheit bedingt, gab es in den letzten Tagen gerade ein besonders hohes Sendungsaufkommen. Durch den Blick hinter die Kulissen erhielt die Abgeordnete einen Eindruck über den Paketumschlag vom Entladen der ankommenden Container über die Sortierung nach Postleitzahlgebieten und Touren bis zur Beladung der einzelnen Transporter. Dann schlüpfte sie in eine UPS-Uniform und fuhr für einige Stunden auf einem UPS-Auslieferungsfahrzeug mit. Treppauf-treppab begleitete Susann Rüthrich Zusteller Jörg S. und unterstützte ihn bei der Übergabe von 130 Paketen an 40 Zustellstationen. Insgesamt fuhr Herr S. an diesem Tag in seiner Schicht 100 Ziele an. „Ein rundum gelungener Tag“ freut sich die Abgeordnete. „Herzlichen Dank für die intensiven Eindrücke und die Einblicke in die Arbeit bei UPS. Der Job ist anstrengend und erfordert ständig hohe Konzentration und das nicht nur im Straßenverkehr, sondern schon bei der Beladung und Planung der Tour. Pünktliche Lieferung und zuverlässige Dienstleistung sind für Jörg S. und seine Kollegen täglich neuer Ansporn. Die ständige Bewegung hält fit. Ein Lächeln oder ein nettes Wort vom Kunden sind willkommene Anerkennung. Beeindruckend war für mich auch, dass auch der Niederlassungsleiter am Ende der Beladung mit einem Transporter den Gewerbehof verlässt und selbst eine Tour ausliefert. Respekt.“