Einmal hinter dem Tresen stehen – mein Praxistag bei McDonald’s in Meißen

Wer kennt ihn nicht, den BigMäc oder den McRib? McDonalds ist seit den 1970-ger Jahren auch in Deutschland als Franchise-Unternehmen tätig. Einem der größten Franchise-Unternehmer, Willy Dany und seinem Team durfte ich heute über die Schulter schauen.

Herr Dany besitzt mittlerweile 25 Filialen. Viele seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bereits länger als fünfzehn Jahre in seinem Team. Für mich ein Zeichen, dass das Arbeitsklima genauso familiär ist, wie ich es heute erleben durfte.
Einmal im Monat wechsle ich die Perspektive und ergreife einen anderen Job. Als Krankenschwester, Altenpflegerin oder Paketbotin durfte ich schon hinter die Kulissen schauen und einen Arbeitstag mitarbeiten. Ohne Extrawurst versteht sich.

Heute nun in der Systemgastronomie. Viele Vorurteile über die Jobbeschreibung gibt es auch in diesem Beruf. Ich habe ein Team erlebt, dass meinen vollen Respekt verdient. Stress, Lautstärke und dennoch freundlich zu den Kunden zu sein – das sieht leichter aus als gedacht. Vieles bekommt der Mensch vor dem Tresen nicht mit. Pommes frittieren und Burger zusammenstellen ist nur ein Aspekt. Arbeitspläne schreiben, Großbestellungen, PR oder das Einhalten der Hygiene andere. 

Ich bin froh, dass Herr Dany seinem Team Tariflöhne zahlt und auch auf diesem Gebiet ein Unternehmer mit sozialem Gewissen ist. Ein guter Tag, der mir wieder neue Perspektiven ermöglichte und meinen Koffer für Berlin einige Dinge mitgibt.