Ein Paddel kommt selten allein- beim Kanu-Camp der Naturfreunde Jugend Sachsen

Wieder trockenes Land unter den Füßen haben wir erst bei einem Zwischenstop auf dem Spielplatz und danach im Freilandmuseum Lehde.

Hier fühle ich mich sofort zurückversetzt in das 19. Jahrhundert. Wie mag es den Menschen gegangen sein, ohne Strom, Internet und den modernen Komfort von heute? Für Familien war nicht viel Platz in den alten Bauernhöfen vorgesehen, oftmals teilte sich die Familie, das heißt Großeltern, Vater, Mutter und mehrere Kinder einen Raum zum Leben.

Bei einer Führung erfuhren die Kinder Spannendes aus der dieser Zeit über den Spreewalt und die Menschen, die hier arbeiteten und lebten. Auch konnten die Kinder und Jugendlichen Interessantes über Sprache, Spiele und geheimnisvolle Sagen des Spreewaldes kennenlernen.

Im Kanu hat jeder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Gefühl: Mehr Natur geht nicht, die natürliche Flusslaufverzweigung der Spree, die durch angelegte Kanäle immer wieder erweitert wurde ist eine der schönsten historischen Kulturlandschaften Brandenburgs. Immer neue Sichten auf die Landschaft tun sich auf. Ein Dankeschön allen Aktiven der Naturfreunde Sachsen e. V., die dieses Natur- Ferienerlebnis für Kinder und Jugendliche vorbereiteten und ermöglichten.