Rüthrich unterstützt Streikende!

„Wir unterstützen die Amazon-Mitarbeiter, die für faire Bezahlung an mehreren Standorten kämpfen und streiken. Unter anderem in Bad Hersfeld mit 3.300 und in Leipzig mit rund 2.000 Beschäftigten. Die Beschäftigten des US-Unternehmens kämpfen mit ihrer Gewerkschaft für einen Tarifvertrag nach den Vorgaben des Einzel- und Versandhandels“, erläuterte Susann Rüthrich, die SPD Bundestagskandidatin im Landkreis Meißen. Amazon macht unter den deutschen Bedingungen mit deutschen und europäischen Kunden seine Gewinne, also müssen sie sich auch an unsere Mitbestimmungsbedingungen und die tariflichen Gepflogenheiten halten. Wichtig ist es für die wirtschaftliche Entwicklung, wegzukommen vom ständigen Billig- und  Dumpingwettbewerb. Der Preis umfasst mehr als die reine Ware und  die Produktionskosten.  Wir alle zahlen einen hohen Preis für den angeblichen Billiglohn. Ebenso unterstützt Rüthrich die Forderungen der Beschäftigten im Einzelhandel, die ihren Streik für einen fairen Tarifvertrag bis zur dritten Verhandlungsrunde fortsetzen werden. Von diesem Tarifvertrag sind in ganz Mitteldeutschland rund 265.000 Beschäftigte betroffen.

Ziel der SPD ist es dafür zu sorgen, dass gute Ausbildung und gute Arbeit wieder guten Lohn und sichere Arbeitsbedingungen zur Folge haben. Und dass endlich Frauen und Männer in Deutschland für gleiche und gleichwertige Arbeit auch den gleichen Lohn bekommen und die Vereinbarkeit von Beruf, Kindererziehung und Unterstützung bei Pflege in unserem Land zur Normalität wird. In jedem Fall fordert Rüthrich eine Arbeit, von der man leben kann, die nicht krank macht und im besten Falle erfüllt. Zudem brauchen wir wieder eine Stärkung des bewährten Tarifvertragssystems und der Tarifbindung. Beides sind unabdingbare Voraussetzungen um dem Grundsatz, dass sich Leistung lohnen muss, auch in der Realität des deutschen Arbeitsmarktes wieder Geltung zu verschaffen. Viel zu viele Arbeitnehmer machen eher die Erfahrung, dass sich ihre Leistung nicht positiv auf das Einkommen auswirkt. Oder sie gar aufstockende Leistungen beim Jobcenter zu einem regulären Job beantragen müssen.

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