Susann Rüthrich, Martin Dulig, Martin Schulz: Teil der Courage-Familie

Am 28.08.2013 hatten wir die große Freude, den Präsidenten des Europäischen Parlaments und Mitglied des Netzwerkes für Demokratie und Courage e.V. Martin Schulz in Dresden begrüßen zu dürfen. Als Gast beim 7. Wirtschaftsforum der SPD- Fraktion Sachsen sprach Martin Schulz über die Wichtigkeit eines starken und sozialen Europas.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den sächsischen SPD- Vorsitzenden Martin Dulig stellte Martin Schulz seine Vision über die Zukunft der Europäischen Union vor. Er betonte, dass gute und sichere Arbeit für die künftigen wirtschaftlichen globalen Herausforderungen eine sehr bedeutende Rolle in der Politik der Europäischen Union und in den Mitgliedstaaten spielen muss. Dafür müssen Arbeitsplätze in der realen und nicht in einer künstlichen Wirtschaft geschaffen werden. Denn es sind die Klein- und mittelständischen Unternehmen, die die meisten Arbeitsplätze schaffen und die Europa aus der Krise retten können.  IMG_2756

Die Bundestagskandidatin für Meißen Susann Rüthrich sieht eine integrierte Industriepolitik als Grundlage für die Sicherung einer erfolgreichen Wirtschaft. Die SPD will eine Erneuerung der klassischen Industrien und die Erschließung neuer Leitmärkte voranbringen. Dort, wo die deutsche Industrie ihre Stärken hat, gilt es, den Vorsprung zu halten. Dort, wo Potenziale existieren, muss die Industrie erneuert und wettbewerbsfähig gemacht werden, so z. B. in den Bereichen Gesundheit, Energie und Infrastruktur.

„Zudem wollen wir den Sozialen Stabilitätspakt einrichten. Denn auch in Europa muss gelten: gleiche Lohn- und Arbeitsbedingungen für gleiche Arbeit am gleichen Ort. Dem Lohn- und Sozialdumping darf kein Raum gegeben werden. Dazu müssen auch die Spielräume für Mitbestimmung in den europäischen Unternehmen erweitert, die Rechte der europäischen Betriebsräte gestärkt und der soziale Dialog zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern auf europäischer Ebene ausgebaut werden. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aus unterschiedlichen EU-Staaten dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen die Chance haben, ihre Interessen gemeinsam zu vertreten“, erklärte Rüthrich.

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