Gute Arbeit

Im Mittelpunkt meiner politischen Tätigkeit sehe ich die Unterstützung von Familien und von Menschen, die durch Arbeit sich und ihre Kinder ernähren. Die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer Unternehmen liegen mir in besonderer Weise am Herzen.

„Gute Arbeit“ kommt nicht von allein. Sie will organisiert sein und dazu bedarf es eines beständigen fairen Ausgleichs zwischen den Unternehmen und ihren Beschäftigten. Darin liegt für mich der zentrale Standortvorteil unseres Wirtschaftssystems. Tarifliche Sicherung bietet die besten Chancen. Mir ist bewusst, dass an zu vielen Orten und in zu vielen Betrieben und Unternehmen dieser Interessensausgleich eine zu geringe Rolle spielt oder sogar gestört ist. Insbesondere Dumping und Billiglohnstrategien werden den Menschen nicht gerecht! Die Menschen im Landkreis Meißen stehen weiterhin vor sehr unterschiedlichen Problemstellungen. Das müssen wir z.B. an der Arbeitslosigkeit beobachten.  Sie ist immer noch zu hoch, insbesondere für die Langzeitarbeitslosen müssen wir mehr tun!

Die betriebliche Mitbestimmung, die Arbeit von Gewerkschaften und Unternehmerverbänden, der Kammern und der beruflichen Verbände muss durch die Politik gestärkt werden. Die Rahmenbedingungen für den beschriebenen Ausgleich der Interessen sollen Schwerpunkt meiner Arbeit in der Politik sein. Die Bedingungen für „Gute Arbeit“ gilt es zu verbessern, z. B. in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, von alternsgerechter Arbeit, von vorbeugendem Gesundheitsschutz, einer gleiche Chancen eröffnenden ganzheitlichen Bildungspolitik und dem Erhalt der solidarischen Sozialversicherungssysteme. Nur durch sie ist die faire Chance für alle auf eine qualitative Krankenversorgung und eine würdige Alterssicherung für alle möglich.

Viele Menschen sorgen sich um ihre Rente. Manche sehen besorgt, in welcher Situation Menschen ihrer Umgebung sind, die derzeit Rente beziehen. Die Rente muss Sicherheit geben. Wir müssen uns darauf verlassen können. Ich trete für das Rentenkonzept der SPD ein mit einer Solidarrente, mit der Anpassung der Ostrenten auf Westniveau, mit einem flexiblen Eintrittsalter ohne Einbußen, wenn man nicht mehr arbeiten kann. Vor allem aber trete ich für anständige Löhne ein, für den Abbau von Arbeitslosigkeit und für Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Denn zu geringe Renten sind vor allem das Resultat von schlechten Löhnen. Hier hat die SPD unter Arbeitsministerin Andrea Nahles beim Thema Rente und Mindestlohn ganze Arbeit geleistet! Hier gibt es nähere Informationen zum Rentenpaket aus ostdeutscher Sicht.

In unserer vor allem von kleinteiliger Wirtschaft geprägten Region stehen wir dabei vor großen Herausforderungen, z.B. bei der Fachkräftesicherung. Gute Arbeit wird aber auch von Selbstständigen geschätzt und garantiert.

Hier können Sie sich über die Arbeit der zuständigen SPD Facharbeitsgruppe Arbeit & Soziales im Deutschen Bundestag informieren, deren stellvertretendes Mitglied ich bin.