Deswegen mache ich Politik

Liebe Leserin, lieber Leser,

Weshalb macht jemand wie ich eigentlich Politik?
Eine berechtigte Frage. Hier ist meine Antwort:
Ich bin ein Wendekind. 12 Jahre jung war ich, als für mich und meine Familie und für alle Familien in meinem Umfeld auf einmal so ziemlich alles anders wurde. Weil ein ganzes ganze Land in Bewegung kam. Chancen taten sich auf. Aber es traten auch Sorgen und Probleme ins Leben, die uns zuvor unbekannt waren.
Ich merkte und lernte: Die Gesellschaft in der ich lebe, ist veränderbar. Ich muss Dinge nicht so lassen, wie sie sind. Und mein Weg dafür ist, selbst Politik zu machen.

Wie kann das aussehen?
Ich finde: Je demokratischer, desto gerechter!
Wenn jeder Mensch zählt. Wenn alle mitmachen können. Wenn jede Stimme gehört wird.
Mir geht es um eine gerechtere Gesellschaft – in den Schulen, Betrieben, sozialen Einrichtungen, in den Kommunen, in Sachsen, in Deutschland und jenseits unserer Grenzen. Die Menschen hier wie da müssen gut leben können mit der Politik, die wir in Deutschland machen. Dafür werde ich mich im Bundestag einsetzen.

Ich hab eine Weile geprüft, ob ein Mandat im Bundestag der richtige Weg für mich ist. Es ist ein sehr verantwortungsvolles Amt. Entscheidungen sind zu treffen, die alles andere als leicht sind. Ich mache mir das nicht leicht.

Gleichzeitig ist es ein Amt, in das ich meine beruflichen und privaten Erfahrungen und meine Werte und Motivationen für ein mehr an Gerechtigkeit einbringen kann. Ich mache mich stark, für das, was mir wichtig ist.

In dieser Legislaturperiode bin ich Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie als Kinderbeauftragte meiner Fraktion Mitglied in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, auch „Kiko“ genannt. Seit dem 16. Januar bis zum 19. Dezember 2015 habe ich turnusgemäß den Vorsitz der Kommission übernommen.

Außerdem bin ich Sprecherin der Arbeitsgruppe „Strategien gegen Rechtsextremismus“ meiner Fraktion und stellvertr. Ausschussvorsitzende des Untersuchungsausschuss „Terrorgruppe NSU II“. Zudem bin ich stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales.

Darüber hinaus engagiere ich mich im Vorstand der Netzwerker in der SPD-Bundestagsfraktion und als Mitherausgeberin der Zeitschrift „Berliner Republik„.

Ich bin stellvertretendes Mitglied im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung.